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Marius Tölzer

Wissenschaftler, Dichter, Philosoph,

lebt und arbeitet im Herzen Weimars.

Tölzer wurde am 23.7.1991 in Hoyerswerda geboren. Nach der Schule ging er zunächst zum Studium der Literatur- und Kulturwissenschaft, Geschichte, Philosophie und Klassischen Philologie nach Dresden. Ehe er als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes das Studium mit einer Spezialisation in Klassischer Deutscher Philosophie und Literatur in Jena fortsetzte, nahm er sich Auszeit in Italien. Das Studium hat er schließlich mit Bestnote abgeschlossen: mit einer systematischen philosophisch-philologischen Untersuchung der Spiritualität von Goethe und Novalis, einer Vorbereitungsstudie der gegenwärtigen Promotion in Jena, die ebenfalls von der Studienstiftung gefördert wird.

Neben Fachartikeln zur Literaturwissenschaft und Philosophie (u.a. in der DVjs, der führenden Fachzeitschrift der deutschsprachigen Germanistik) schreibt Tölzer populäre philosophische Online-Artikel (www.idealismprevails.at) und hat unlängst einen originellen (noch unveröffentlichten) Beitrag zur Dialogphilosophie geliefert, auf den sogar Eugen Drewermann aufmerksam geworden ist: „Dialog, nicht Dialektik endigt die Widersprüche unseres Daseins“, heißt es u.a. in dessen Empfehlungsschreiben. Tölzer ist aber zugleich Denker und Dichter. Im Frühjahr 2018 ist beim Mirabilis-Verlag sein lyrisches Debut Ein rätselschönes Schweigen erschienen, das er u.a. auf der UV-Lesung der unabhängigen Verlage auf der Leipziger Buchmesse 2018 präsentieren konnte. Im Sommer verbrachte er eineinhalb Monate mit dem Schriftsteller Oliver Mörchel zusammen auf einer deutschlandweiten literarisch-musikalischen Lesetour, der Komm mir doch auf die Poetentour … 2018!Es gibt sie noch, die Dichter und Märchenerzähler, die mit ihrer Kunst Zuhörer in den Bann ziehen können“, lautete am 14.06.2018 die Reaktion der SZ.

Neuerdings betreibt Tölzer den Food-Blog: www.poetenkueche.de

E-Mail: mariustoelzer[at]gmail.com

 

Bibliographie:

 

Lyrik:

- Ein rätselschönes Schweigen. Gedichte. Mirabilis 2018.

 

fachwissenschaftlich:

- 'Wissen Sie uns nicht irgend ein Märchen zu erzählen?' Betrachtungen zur Struktur von Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten hinsichtlich Schillers Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte (März/2018), S. 15-30.

- Aktualität und Grenzen der Kantischen Freiheitsphilosophie. In: Coincidentia. Zeitschrift für europäische Geistesgeschichte (9/1/2018), S. 99-141.

populärwissenschaftlich:

- Online-Artikel auf www.idealismprevails.at:

- Thesenanschlag der Freiheit. Ein modernes tiefenhumanistisches Freiheitsrecht als allgemeines Menschenrecht

- Spiritualität und Rationalität. Eine erste Näherung

- Spiritualität in der antiken abendländischen Überlieferung

- Goethes Bezug zur Bibel

- Veganismus, Rigorosität und Rationalität

- Perspektiven auf 'politische Korrektheit'

- I Sprache und Gesellschaft

- II Angemessenheit des Umgangs miteinander

- III Sprachpolitische Einflußnahme

- IV Bilderreichtum und sprachliche Ausdruckseleganz

- V Robert Pfallers Erwachsenensprache (Rezension)

bisher unveröffentlicht:

- Durch alles Leben geht ein Du. Ein menschliches Manifest (Essay)

Schriftliche Empfehlung zu Durch alles Leben geht ein Du von Eugen Drewermann:

 

Damit ein Mensch zu seinem Ich hinfinden kann, muß mit ihm als einem Du gesprochen werden. Und diese Rede zwischen Ich und Du geht ins Unendliche.  Sie läßt uns leben, macht uns träumen, läßt uns lieben und schickt uns auf die Suche nach einer Einheit des Verstehens und des Seins in allem.  Davon legt dieses Essay Zeugnis ab, in einfacher Sprache,  doch in bewußtem Bezug zu den Personalisten der Theologie und Philosophie des 20. Jahrhunderts.

Dialog, nicht Dialektik endigt die Widersprüche unseres Daseins.“

 

(Brief von Ostern 2018)

 

- Spiritualität um 1800. Zum Unendlichkeitsbezug bei Goethe und Novalis (Masterarbeit)

Prägnant, gehaltvoll, spannend, präzise und klar in Sprache und Argumentation, aus souveräner Kenntnis der Primär- und Sekundärliteratur zu Papier gebracht - das und mehr darf man sagen, wenn man die Arbeit von Marius Tölzer mit wenigen Worten beschreiben möchte. Es ist eine reiche Darstellung, die man mit Gewinn auch deshalb liest, weil in ihr existenzielle, immer aktuelle Themen bewegt werden, der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit in den Blick rückt.

 

Dr. Ariane Ludwig, Goethe- und Schiller Archiv, Weimar, historisch-kritische Edition von Goethes Tagebüchern

- Ob Rußland oder USA: Hauptsache Gedichte. 32 Formationen (zusammen mit Oliver Mörchel)